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Der Rebberg am Kirchrain in Nuglar ist nach Süden ausgerichtet. Stellenweise beträgt die Hangneigung mehr als 90 %. Der Juraboden ist kalkhaltig und steinig. Die Sorten Cabernet Jura und Solaris finden ideale Wachstumsbedingungen. Schon vor Jahrhunderten wurden am Kirchrain Reben gepflanzt. Dann vergandete die Fläche bis wir im Jahr 2007 mit den Neupflanzungen begannen. Alle unseren Traubensorten sind pilzwiderstandsfähig (sog. "PIWI-Reben"). Der Rebberg ist natürlich begrünt. Seit 2016 verzichten wir vollständig auf den Einsatz von Herbiziden. Die Konsequenz: Wir jäten den Unterstockbereich von Hand und/oder mähen mit der Motorsense. Seit 2018 verzichten wir auf den Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln und schützen die Pflanzen mit Schwefel, Kupfer und verschiedenen Algenprodukten.

Turmfalke und Milan
Die Vielfalt an Pflanzen und Tieren im Rebberg ist gross - die Magerwiesen sind im Frühling und Frühsommer eine Pracht! In den Rebgassen riecht es nach Thymian. Schachbrettfalter und Grosser Waldportier sind im Rebberg heimisch.Turmfalke und Milan sind regelmässige Gäste. Majestätisch ziehen sie ihre Kreise oder spähen auf der Spitze des Nussbaums nach Beute. In den Trockenmauern fühlen sich Eidechsen heimisch, in den Holz- und Heuhaufen Blindschleichen und Iltis. Sogar der Dachs macht regelmässig seine Aufwartung - und wenn er uns nicht Trauben stibitzt, gräbt er Wespennester aus.

Trockenmauer und Wiedehopf
Im Jahr 2019 bauten wir ein Stück der Trockenmauer am unteren Rand unseres Rebbergs neu. Bird Life Schweiz stellte Nistkästen für Wendehals und Wiedehopf auf. Wir würden uns sehr freuen, diese Gäste zu begrüssen!



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Traubensorten

Das Frühreifchen: Solaris ist eine Züchtung des Staatlichen Weinbauinstituts Freiburg im …

Robust und ertragsstark: Cabernet Jura ist eine pilzwiderstandsfähige Sorte und stammt aus der Züchtung von Valentin Blatter aus Soyhières im …
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Naturnah und umweltfreundlich

Im Rebberg verwenden wir keine chemisch-synthetischen Spritzmittel. Herbizide setzen wir keine ein. Überall im Rebberg schaffen wir Nischen, in denen sich Wiesel & Co. verstecken können. Hecken, Steinhaufen, Altholz und Trockenwiesen schaffen Lebensraum für viele Arten.


Zeichnung Walti Rebberg