2021 | Archiv 2020


Dezember 2020
Der an den Rebberg angrenzende alte Obstgarten faszinierte uns schon lange. Jetzt kauften wir die drei Parzellen. Wir machten einen groben Baumschnitt, schichteten Holzstösse und Asthaufen auf. Ein ideales Refugium für Vögel, Wiesel und Insekten. Die grosse Artenvielfalt kommt auch unserem Rebberg zu Gute.


September 2020
Die Erntearbeiten des Cabernet Jura sind abgeschlossen. Am 11.9. hatten wir den ersten Teil mit perfekter Säure und 99 Oechsle gelesen. Am 14. September folgte der zweite Teil mit 105 Oechsle. Noch nie haben wir früher geerntet. Die Bedingungen waren ideal, einziger Wermutstropfen war die Wespenplage. Auch die Kirschessigfliege machte sich bemerkbar, aber wir waren schneller! Vielen herzlichen Dank den vielen Helferinnen und Helfern! Ohne sie wäre die Ernte nur halb so lustig.

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August 2020
24. August: Solaris geerntet mit rund 100 Oechsle. Die Wespen sind eine Plage!

Drei Themen dominieren: Hitze, Trockenheit und Wespen. Glücklicherweise können wir die gepflanzten Jungreben bewässern. Ein Sprichwort sagt: Der Rebe und der Geiss ist es nie zu heiss! Na ja, die Pflanzen sind ziemlich im Stress. Als Gegenmassnahme haben wir den Behang nochmals reduziert und alle Reben sind eingenetzt. Ein neuer Elektrohag soll den Solaris vor gefrässigen Dachsen schützen.

Am 9. August ist beim Cabernet Jura der Farbumschlag abgeschlossen. Die Solarisernte wird noch im August stattfinden.

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Juli 2020
Früher als je hat soeben der Farbumschlag eingesetzt. Der Solaris ist bereits eingenetzt. Der Behang ist sehr schön! Unsere einzige Sorge zurzeit ist die extreme Trockenheit in Nuglar.


Juni 2020
Es kreucht und fleucht im Rebberg und es duftet nach Thymian. Im Bild Schachbrettfalter auf Wiesenflockenblumen. Toll ist auch die Population des Weissen Waldportiers, der sich im Rebberg wohl zu fühlen scheint. Laut Schmetterlingsatlas gibt es nur noch wenige Populationen in der Schweiz. Und eine ist bei uns!
Good News: Die Reben haben sich vom Thripsbefall erholt (siehe unten)!

Leider haben wir auch eine Invasion von anderen, weniger angenehmen Besuchern: Trips und Kräuselmilben!
Sie schädigen die Blätter und Austriebe des Cabernet Jura. Durch ihre Saugtätigkeit deformieren sie die Blätter und führen zu Kümmerwuchs. Ist der warme Winter oder die Tatsache, dass wir zum ersten Mal überhaupt auf eine Austriebsspritzung im April verzichtet haben, der Grund für den massenhaften Befall? So oder so sind die Folgen lästig, vor allem auch für das kommende Jahr. In Stammnähe lassen diese Schädlinge die Triebe verkrüppeln. Das kann den Stockaufbau im 2021 behindern.

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1. Mai 2020
Wir haben 200 Solaris-Hochstammreben gesetzt. Dank dem heiss ersehnten Regen werden sie gut anwachsen. Sie ersetzen den Cal 1-20.

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